Vorwort
Die Städte werden bei der Bewältigung
der Global Warming Effekte und bei der Sicherung der Energieversorgung
eine Schlüsselrolle einnehmen. Die Umsetzung von Energiestädten
verknüpfen ein einheitliches Leitbild, realistische Ziele,
Vernetzungs- und Transformationsprozesse, den strukturellen
Umbau der Stadt, die optimale Nutzung limitierter Ressourcen
und die intelligente Nutzung innovativer Technologien auf
der Angebots- und auf der Nachfrageseite sowie die Überwindung
von Hemmnissen gegenüber Technologien und ihre Erschließung
im kulturellen Kontext.
Der systemische Ansatz der Stadt Wien ist
hier bahnbrechend und zeigt exemplarisch auf, wie mit Hilfe
einer partizipativen Methode hochvernetzte Energiesysteme
und komplexe Systemzusammenhänge mit Energiemodellen
analysiert werden können und zu umsetzbaren, konsensfähigen
Lösungen führen. Die politische Aufmerksamkeit und
das Fachinteresse waren noch nie so groß wie heute.
Wer sich in diesem Bereich positionieren möchte, muss
das heute tun. Wien hat alle Voraussetzungen hierfür.
Viennergy 2008 ist ein wichtiges Instrument in diesem Zusammenhang.
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Dipl.-Ing. Dr.
Edgar Hauer
Wissenschaftlicher
Leiter viennergy 2008 und
Programmleiter Energieeffizienz-Programm der Stadt Wien
(SEP), Magistratsabteilung 27 EU-Strategie und Wirtschaftsentwicklung
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Viennergy 2008 ist ein Forum, bei dem innovative
urbane Planungsansätze diskutiert werden. Hierzu werden
neben den klassischen Ex-Cathedra Vorträgen Blockpräsentationen
mit aktiver Publikumsdiskussion durchgeführt, und für
die Partnerstädte wird eigens ein sog. World Café
eingerichtet, bei dem die Partnerstädte und die Teilnehmer
mit einem rotierenden Round Table System ihr Know-How austauschen
und vernetzen. |